Für Fairness auf dem Frühstückstisch: SABEL Realschule Nürnberg setzt ein Zeichen als offizielle Fair-Trade-Schule
Für Fairness auf dem Frühstückstisch: SABEL Realschule Nürnberg setzt ein Zeichen als offizielle Fair-Trade-Schule
Bewusster Konsum fängt im Kleinen an – oder besser gesagt – direkt beim Frühstück. An der SABEL Realschule Nürnberg wurde das Thema Nachhaltigkeit und globaler Handel kürzlich nicht nur theoretisch im Geografieunterricht der Unterstufe behandelt, sondern direkt in die Praxis umgesetzt. Die Sabel Realschule ist offiziell seit Jahren als „Fair Trade Schule“ ausgezeichnet.
In der letzten Schulwoche verwandelten sich die Klassenzimmer der Klassen R5a und R6b in Probierstationen für eine gerechtere Welt. Dank zweier spezieller „Fair-Trade-Frühstückskisten“ konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Klassenfrühstücks hautnah erleben, wie gut global verantwortungsvolles Handeln schmecken kann. Auf dem Tisch standen fair gehandelter Saft, knuspriges Müsli, süßer Honig und feiner Schokoladenaufstrich.
Neben dem Genuss stand vor allem die Aufklärung im Vordergrund: Begleitendes Informationsmaterial bot den Jugendlichen spannende Einblicke in die Hintergründe des fairen Handels und zeigte auf, wie Kleinbauern und Arbeiter in den Herkunftsländern von fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen profitieren.
Dabei machten die Beteiligten deutlich, dass Fair Trade weit über das Klassenzimmer hinausgeht. Die zentrale Botschaft der Aktion: „Fair Trade funktioniert nicht nur, wenn wir das Konzept alle gut finden – Fair Trade funktioniert nur, wenn wir auch im Supermarkt durch den Kauf dieser Produkte für mehr Fairness sorgen.“
Mit solchen praxisnahen Aktionen beweist die SABEL Realschule, dass die Sensibilisierung für globale Verantwortung bereits bei den Jüngsten beginnt und Nachhaltigkeit fester Bestandteil des Schullebens ist.
